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Rasterkraft- |
Mit Hilfe des
Rasterkraftmikroskops (RKM) lassen sich neben einer Topographie
auch mechanische Eigenschaften einer Probe wie Reibung, Adhäsion
und Viskoelastizität sowie elektrostatische und magnetische
Wechselwirkungen mit einer Auflösung im Nanometerbereich
abbilden. Diese Technik wurde von Binnig et al. 1986. |
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Die Meßsonde, der sogenannte „Cantilever“ (von engl. cantilever, Ausleger, Balken), ist ein aus Silizium oder Siliziumnitrid bestehender Balken von etwa 100 - 400 µm Länge, an dessen freiem Ende sich eine pyramidenförmige Spitze befindet. Dieser Sensor wird durch Piezos zeilenförmig und dabei nanometergenau über die Oberfläche geführt. Diese Technik hatten Binnig und Rohrer bei dem bereits Anfang der 1980er Jahre entwickelten Rastertunnelmikroskop eingesetzt.
Wechselwirkungen zwischen Spitze und Probe üben auf den Cantilever Kräfte aus, die den Balken gemäß des Hookeschen Gesetztes aus seiner Ruhelage auslenken. Die zur Kraft proportionale Verbiegung des Cantilevers aus seiner Ruhelage heraus wird heute in der Regel nach dem "`Lichtzeigerprinzip"' detektiert. Wird das RKM so betrieben, daß der Cantilever während des gesamten Rastervorgangs eine konstante Kraft auf die Probenoberfläche ausübt, spricht man vom „Constant Force Mode“. |
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