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2s
2pz
2py
σ
(2px + 1s)
σ* (2px - 1s)
Molekülorbitale
im Fluorwas-serstoffmolekül
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Im
Fluorwasserstoffmolekül liegen die Verhältnisse etwas
komplizierter: Das Fluoratom hat 7 Elektronen in seiner äußersten
(L-)Schale, und das ungepaarte, einsame Elektron befindet sich in
einem p-Orbital und
nicht ein einem s-Orbital,
wie beim Wasserstoff. Also sind die Orbitale der beiden
Reaktionspartner F und H zunächst räumlich derart
anzuordnen, daß es zu einer Überlappung kommen kann:
 
Wir
erkennen, daß es im Fall der Addition der beiden
Wellenfunktionen zu einer Knotenebene kommt (in dieser Ebene
liegt auch der F-Kern), während die Wellenfunktion des
antibindenden Orbitals zwei Knotenebenen zwischen den beiden
Atomkernen aufweist. Ein vereinfachtes Molekülorbitalschema
der Bindung zeigt lediglich die Kombination von p-
und s-Orbital zu den σ
und σ
*-Molekülorbitalen:
 
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Es
bleibt noch, die Wechselwirkung der übrigen Orbitale
miteinander zu diskutieren.
Die
nächste Abbildung zeigt die relative lage der py-
und pz-Orbitale des
Flours zum s-Orbital
des Wasserstoffs. Man erkennt, daß Addition und Subtraktion
zu an sich identischen Lösungen führt. Zwischen beiden
resultierenden Molekülorbitalen ergäbe sich also kein
Energiegewinn - die Lösungen wären entartet. Auch
zwischen weit entfernten und angenäherten Atomen ergibt sich
kein energetischer Unterschied, denn die Bereiche positiver wie
negativer Interferenz sind genau gleich groß. Aus diesem
Grund ergibt sich hieraus kein Beitrag zur chemischen Bindung.
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Hingegen
wäre rein räumlich eine Wechselwirkung zwischen dem
2s-Orbital des Fluors
mit dem 1s-Orbital des
Wasserstoffs möglich (Auf diese Weise ließe sich die
Bindung in einem Litiumhydrid-Molekül konstruieren).
Allerdings ist das 2s-Orbital
des Fluors schon mit 2 Elektronen besetzt, und kann damit keinem
weiteren Elektron Platz bieten. Lediglich durch das Potentialfeld
des Wasserstoffkerns wird die Kugelsymmetrie des 2s-Orbitals
geringfügig verzerrt, wodurch der Ladungsschwerpunkt aus dem
F-Kern heraus entlang der Kern-Kern-Verbindungslinie verschoben
wird. Eine geringfügige Verschiebung des Energieniveaus ist
die Folge, wie im folgenden MO-Schema dargestellt:
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